Einige unserer Kategorien sind selbsterklärend. Andere haben wir bewusst genauer definiert, damit sie im Alltag wirklich aussagekräftig sind.
Die grössten Fixkosten liegen klar in der Kategorie Wohnen & Fixkosten. Deshalb haben wir diese Posten so gut wie möglich getrennt. Miete, Energie, Internet und Unterhalt machen einen grossen Teil unseres Budgets aus. Durch die Aufteilung sehen wir sofort, wo die grössten Belastungen liegen.
In Lebensmittel & Haushalt ist uns vor allem aufgefallen, dass Lebensmittel ein grosser Posten sind, bei dem sich durchaus etwas sparen lässt. Haushaltsartikel umfassen Dinge wie Reinigungsmittel, Küchengeräte oder Abfallsäcke. Das sind Ausgaben, die im Alltag schnell untergehen, sich aber summieren.
Die Kategorie Gesundheit & Versicherungen haben wir bewusst klar strukturiert. Unter Krankenversicherung erfassen wir die Prämien der obligatorischen Grundversicherung (KVG). Zusatzversicherung umfasst die freiwilligen Zusatzversicherungen (VVG). Unter Selbstbehalt tragen wir alle Kosten ein, die nicht von der Versicherung übernommen werden, also Franchise und Selbstbehalt.
In der Kategorie Essen haben wir zwischen Essen auswärts und Lieferung unterschieden. Jeweils unmittelbar nach der Geburt unserer Kinder wurde der Posten Lieferung spürbar grösser, da die Zeit zum Kochen fehlte. Zusätzlich haben wir die Unterkategorien Arbeit Elternteil 1 und Arbeit Elternteil 2 eingeführt. Hier erfassen wir Restaurantbesuche und Take-away während der Arbeitstage, nicht das Essen, welches wir von zuhause mitnehmen. Diese Aufteilung zeigt sehr deutlich, wo in dieser Kategorie Sparpotenzial liegt.
Mobilität & Verkehr ist bei uns detailliert, weil viele kleine Beträge zusammenkommen. Parkgebühren oder Unterhalt fallen oft in kleinen Beträgen an und bleiben leicht unter dem Radar. Unter Abgaben / Steuern Verkehr fassen wir Strassenverkehrsabgaben und die Autobahnvignette zusammen.
In Steuern & Sonstiges ist Diverses / Ungeplantes unser Auffangbecken. Tauchen dort Posten regelmässig oder in grösserem Umfang auf, ist das für uns ein Zeichen, eine neue Kategorie oder Unterkategorie zu erstellen. Unter Taschengeld Eltern erfassen wir den Betrag, der auf unsere persönlichen Konten fliesst. Darauf gehe ich später noch genauer ein.
Wir haben unsere Ausgaben nicht nur drei Monate getrackt, sondern danach bewusst weitergemacht. Es ist spannend zu sehen, wie sich Anpassungen im Budget mit der Zeit auswirken.
Unsere Empfehlung: Findet Kategorien, die für euch funktionieren und passt sie laufend an. Tracking ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Werkzeug, das mitwachsen darf.
Im nächsten Beitrag zeige ich unser erstes Familienbudget und wie wir es aufgebaut haben.






