Ausgaben tracken: Wie wir es praktisch umsetzen

Für das Tracken unserer Ausgaben nutzen wir eine App. Für uns ist sie vor allem praktisch, weil wir sie jederzeit auf dem Handy dabei haben. Egal ob beim Bezahlen im Laden, online oder unterwegs. Genau das macht diese Lösung für uns alltagstauglich.

Unser Grundsatz ist einfach: Jede Ausgabe wird eingetragen. Möglichst direkt nach dem Bezahlen. Je länger man wartet, desto grösser ist die Gefahr, dass man etwas vergisst oder sich später nur noch ungefähr an den Betrag erinnert. Genau das wollten wir vermeiden.

Wichtig war uns von Anfang an, dass beide Partner mitmachen. Wenn nur eine Person trackt, entsteht kein realistisches Bild. Dann fehlen Ausgaben oder es entsteht der Eindruck, dass weniger Geld ausgegeben wird, als es tatsächlich der Fall ist. Für ein funktionierendes Tracking müssen deshalb beide konsequent ihre Ausgaben erfassen.

Falls ein Partner einmal nicht dazu kommt, alles sofort einzutragen, gibt es einfache Zwischenlösungen. Quittungen können gesammelt und später eingetragen werden oder man notiert den Betrag kurz in der Notizen App. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass es am besten funktioniert, wenn die Ausgaben möglichst direkt erfasst werden.

Beim Erfassen ordnen wir jede Ausgabe direkt einer Kategorie und wenn möglich auch einer Unterkategorie zu. Dadurch entsteht von Anfang an eine klare Struktur. Wir sehen nicht nur, wie viel Geld wir ausgeben, sondern auch, wofür.

So wurde aus einer einfachen Liste von Zahlen nach und nach ein realistisches Bild unseres Alltags. Dieses Bild war die Grundlage für alles, was danach kam.

Wir als iPhone Nutzer verwenden dafür die App Budget Planner von InnerGrow. Für uns funktioniert sie gut, weil wir unsere Ausgaben damit schnell und unkompliziert erfassen können. Das ist keine bezahlte Empfehlung, sondern einfach eine Erfahrung, die ich gerne teile.

Für Android gibt es diese App leider nicht. Es gibt aber auch dort verschiedene Apps, mit denen sich Ausgaben einfach und übersichtlich tracken lassen. Wichtig ist vor allem, dass die App kostenlos, unkompliziert und einfach zu bedienen ist.

Im nächsten Beitrag zeige ich, wie wir unsere Kategorien aufgebaut haben.


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